La Higuera

AutorInnen

Harald Welzer

Foto: © vhw

Prof. Dr. Harald Welzer (geb. 1958) ist Soziologe und Sozialpsychologe. Mitbegründer und Direktor von „Futur Zwei. Stiftung Zukunftsfähigkeit“, Professor für Transformationsdesign und –vermittlung an der Universität Flensburg, ständiger Gastprofessor für Sozialpsychologie an der Universität Sankt Gallen, Mitglied im Rat für nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung sowie im Zukunftsrat des Landes Schleswig-Holstein. Auswahl der Veröffentlichungen: Täter. Wie aus ganz normalen Menschen Massenmörder werden (Frankfurt/Main: Fischer 2005); Klimakriege. Wofür im 21. Jahrhundert getötet wird (Frankfurt/Main: Fischer 2008); Soldaten. Protokolle vom Kämpfen, Töten und Sterben (Frankfurt/Main: Fischer 2011 (mit Sönke Neitzel)); Selbst denken. Eine Anleitung zum Widerstand (Frankfurt/M.: Fischer 2013); Transformationsdesign. Wege in eine zukunftsfähige Moderne (München: oekom 2014 (mit Bernd Sommer)). Die Bücher von Harald Welzer sind in 22 Sprachen übersetzt worden. Ein Ranking des Gottlieb-Duttweiler-Instituts vom letzten Jahr zählt Welzer zu den 100 wichtigsten Vordenkern weltweit.

Hartmut Rosa

Foto: © juergen-bauer.com

Professor für Allgemeine und Theoretische Soziologie und Sprecher der DFG-geförderten Kollegforschergruppe 1642 „Postwachstumsgesellschaften“ an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena. Seit dem 01.010.2013 Direktor des Max-Weber-Kollegs in Erfurt. Forschungsschwerpunkte: Theorien der Moderne, Zeitsoziologie Kommunitarismus. Wichtigste Veröffentlichungen: Beschleunigung. Die Veränderungen der Zeitstrukturen in der Moderne (Frankfurt/M.: Suhrkamp 2005); Identität und kulturelle Praxis. Politische Philosophie nach Charles Taylor, Frankfurt/M. und New York: Campus 1998; Weltbeziehungen im Zeitalter der Beschleunigung (Berlin: Suhrkamp 2012) sowie Soziologische Theorien (mit David Strecker und Andrea Kottmann, Konstanz: UVK/UTB 2007).

Hilal Sezgin

Foto: © Ilona Habben

Hilal Sezgin, geb. 1970, studierte Philosophie in Frankfurt am Main und arbeitete mehrere Jahre lang in der Feuilletonredaktion der Frankfurter Rundschau. Seit 2007 lebt sie als freie Journalistin und Buchautorin in der Lüneburger Heide, wo sie einen kleinen Gnadenhof mit Schafen und Hühnern betreibt. Sie schreibt u. a. für Die Zeit, taz und Süddeutsche Zeitung. Zuletzt erschien von ihr Landleben. Von einer, die raus zog (DuMont, 2012) sowie Artgerecht ist nur die Freiheit (C.H.Beck, 2014). 

Jutta Ditfurth

Foto: © Philipp von Ditfurth

Jutta Ditfurth, 1951 in Würzburg als Jutta von Difurth geboren, ist Soziologin, Publizistin und politische Aktivistin. Sie studierte und arbeitete u. a. als Forscherin und Reporterin in den USA, Großbritannien und der Sowjetunion. In den 1980er Jahren war sie Bundesvorsitzende der Grünen, trat 1991 aus und gründete im selben Jahr die Ökologische Linke mit. Seit 2011 vertritt sie die Wählervereinigung ÖkoLinX-ARL erneut im Frankfurter Römer. Sie veröffentlichte 16 Bücher, darunter die Bestseller Feuer in die Herzen. Gegen die Entwertung des Menschen (1997), Ulrike Meinhof. Die Biografie (2007) und Krieg, Atom, Armut. Was sie reden, was sie tun: Die Grünen (2011).

Niko Paech

Foto: © Niko Paech

apl. Prof. Dr. Niko Paech studierte Volkswirtschaftslehre, promovierte 1993, habilitierte sich 2005 und vertritt derzeit den Lehrstuhl für Produktion und Umwelt an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Er forscht und lehrt u.a. in den Bereichen Klimaschutz, nachhaltiger Konsum, Umweltökonomik, Sustainable Supply Chain Management, Nachhaltigkeitskommunikation, Diffusionsforschung, Innovationsmanagement und Postwachstumsökonomik. Momentan ist er Vorsitzender der Vereinigung für Ökologische Ökonomie (VÖÖ), gehört unter anderem dem Post Fossil Institut (PFI), dem Oldenburg Center for Sustainability Economics and Management (CENTOS), dem Kompetenzzentrum Bauen und Energie (KoBE) sowie dem Oldenburger Zentrum für nachhaltige Raumentwicklung (ZENARIO) an. Zudem ist im Aussichtsrat der Oldenburger Energiegenossenschaft (OLEGENO) tätig.

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